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„Projektion Carmen“
Der Fall Anna Sutter

Carmen

BESETZUNG

Pauline Gerber:
Kommissar Heid:
Anna Sutter:
Aloys Obrist:
Mathilde Sutter:
Die Liebhaber:


Lisa Wildmann
Jürgen Lingmann
Cornelia Lanz
Benjamin Grüter
Emilia Nachfolger
Marcell Baumann, Josef Baumann, Alek Barth,
Jonas Beuchert, Fabian Wolter, Herbert Kern,
Christoph Maier (als Albin Svoboda), Kleon Medugorac,
Klaus-Peter Platten, Jonas Stuckenbrock,
Simon & Lotte Speiser, Christian Tabakoff

KLASSE

Bühnen-, Set-, Kostümentwurf & Umsetzung, Regie- & Kamerassistenz, Ton, Location, Beamersteuerung, Catering

Bühnen-/Kostümbildklasse: Prisca Baumann , Sarai Feuerherdt, Alexa Klett, Jessica Marquardt, Antonia Mautner-Markhoff,Laura Rasmussen, Madeleine Schleich, Sophia Schneider, Jee-Young Shin


STAB

Idee:
Projektleitung:
Theaterregie:
Filmregie:
Dramaturgie:
Kamera:
Montage:

Animation:
Sounddesign & Filmmusik:
Maske:


Technische Leitung:
Technischer Lehrer:
Bühnenaufbau:
Filmequipment:


Sarai Feuerherdt
Klaus-Peter Platten
Jan Neumann
Sabine Willmann
Kekke Schmidt
Hubert Maerkl
Veronika Labas, Sabine Willmann

Stephan Haase
Elena Maier
Marja Bartels, Sina Müllner, Beate Wagner

Siegfried Kalnbach
Herbert Kern
Firma Gierss, Waiblingen
Projektion: Pass GmbH, Ludwigsburg
CLS Filmtechnik- vermietung, Ludwigsburg
Firma Gerriets, Umkirch

Stuttgarter Nachrichten 05.07.10
Stuttgarter Zeitung 05.07.10

 

Sommerausstellung 2007:

Präsentation der Modelle zu „Der Sturm“ von William Shakespeare, Tischarbeit im Sommersemester 2007

Ausstellungskonzept:

Das Stück spielt auf einer Insel und beginnt mit einem großen Sturm, der das Leben der Protagonisten entscheidend verändern wird.

Die Insel ist ein Ort der Träume, wie auch Alpträume und einige der Protagonisten sind dabei Gefangene an einem abgeschiedenen Ort. Oft befinden sich die Figuren in einem Zustand zwischen Traum und Realität, vor allem erscheinen gewöhnliche Dinge als erschreckend verfremdet - so wird auch der eigene Standpunkt durch den der anderen Figuren ständig relativiert. Die neue Situation der Menschen auf der Insel, losgerissen aus ihrem gewohnten Kontext, zwingt sie plötzlich ganz neu zu denken.

Dieses Motiv wollen wir aufgreifen und unser Atelier mit Schaum füllen. Es soll dabei unverändert, also als ein als Atelier benutzter Raum erkennbar bleiben. Die Modelle ragen dabei sichtbar aus dem Schaum heraus und können durch die Fenster, von einem Gerüst aus, betrachtet werden. Im Prinzip wird die Konstellation des „Sturms“ somit auf das Atelier angewandt, der Raum, der auf den ersten Blick gewöhnlich scheint erfährt eine Verfremdung.
 

 

Sommersemester 2007

Von 12. bis 17. März fand ein Steggreifworkshop der Bühnenbildklasse und Regiestudenten der Klasse Prof. Christof Loy von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in Stuttgart statt.

Der erste Kontakt, bei dem sich die Teams zusammen fanden war im Januar in Frankfurt. In Stuttgart wurden dann die gemeinsam erarbeiteten Konzeptionen zu Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" und "Das Käthchen von Heilbronn" in Bühnenentwürfe umgesetzt.

Die Präsentation der Arbeiten wird dann im Mai zusammen mit Prof. Loy und Prof. Zehetgruber in Frankfurt stattfinden

 

Sommerprojekt 2006

Zur Aufführung kommt ein Werk des griechischen Komponisten Georges Aperghis, der in Paris lebt. Seine höchst ungewöhnlichen „Récitations“ entstanden 1978-1979 und sind für eine weibliche Stimme geschrieben. Das Werk hat keine Handlung im herkömmlichen Sinn, Aperghis ließ sich inspirieren von der Alltagssprache, von dem, was hinter und neben dem Sprechen passiert, denn, wie er sagt: „Le plus important est toujours à côté...“ „Das Wichtigste geschieht immer nebenbei ...“

Georges Aphergis







Recitations

pour voix seule

Musikalische Leitung

Raoul Grüneis
Regie

Helga Utz
Bühne

Thomas Unthan
Kostüme

Nikolaus Frinke & Katharina Schlipf
Licht


Elisa Limberg & Nora Neuhaus
Sängerin

Franziska Sörensen
Ein Mann

Christoph Leszcynski
Eine Frau


Marion Schäuble
Regieassistenz

Katharina Schlipf,
Rimma Starodubzeva
Bühnenbildassistenz

Mari-Liis Tigasson, Theresia Fickus, Janina Thiel

Bühnenbildklasse : Theresia Fickus, Nikolaus Frinke, Elisa Limberg, Nora Neuhaus, Falko Nickel, Madeleine Schleich, Katharina Schlipf, Rimma Starodubzeva, Janina Thiel, Mari - Liis Tigasson, Thomas Unthan
Gäste: Adriana Castro, Daniel Herrmann, Mlada Serych

Verantwortlich: Prof. Martin Zehetgruber/ Susanne Gschwender (künstl. Mitarbeiterin)/ Herbert Kern (Technischer Lehrer)

Kartenreservierungen :

s.gschwender@abk-stuttgart.de oder Abendkasse

Premiere: 08.07.06; Beginn: 21.30 Uhr

Vorstellungen: 12.07.; 13.07.; 15.07.; 16.07 Beginn: 21.30 Uhr

Theater der Kunstakademie

Heusteigstraße 45, 70180 Stuttgart

Eine Produktion der Staatlichen Akademie der
Bildenden Künste Stuttgart
Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber

Esslinger Zeitung 12.07.06

Stuttgarter Nachrichten 12.07.06

Der Komponist Georges Aperghis (Text)

„Von Natur aus neige ich zum Dialog“ (Text)

Englische Biographie, Texte und Fotos zu einzelnen Werken

Englische Erläuterungen zu „Récitations“ mit Klangbeispielen

Werkverzeichnis und Verzeichnis der aktuellen Aufführungen von Aperghis

porträtfoto

 

Sommersemester 2005

Gudrun Ensslin

Regie Johann Kresnik
Textfassung Christoph Klimke
Bühne & Kostüme Anette Hachmann & Elisa Limberg
Musik Serge Weber
Regieassistenten Stephanie Manz, Janina Thiel

es spielen : Sophie Lutz, Muriel Roth, Aliki Schäfer, Dorothee Sturz, Felix Frenken, Tobias Gondolf, Taner Sahintürk, Jaschar Sarabtchian

Bühnenbildklasse : Ines Alda, Linda Braun, Andreas Becker, Jessica Dinger, Theresia Fickus, Nikolaus Frinke, Anette Hachmann, Christina Kainzbauer, Elisa Limberg, Nora Neuhaus, Katharina Schlipf, Michaela Springer, Rimma Starodubzeva, Janina Thiel, Mari - Liis Tigasson, Thomas Unthan

Verantwortlich: Prof. Martin Zehetgruber/ Genia Enzelberger (wiss. Mitarbeiterin)/ Herbert Kern (Technischer Lehrer)

Kartenreservierungen :

g.enzelberger@abk-stuttgart.de oder Abendkasse

Premiere: 23.06.05; Beginn: 20 Uhr
Vorstellungen: 25.06.; 27.06.; 29.06.;
Beginn: 20 Uhr

Theater der Kunstakademie
Heusteigstraße 45, 70180 Stuttgart

Eine Produktion der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber

unter Mitwirkung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Fachgruppe Schauspiel









Artikel aus der bühnentechnischen rundschau
(BTR 05.05. Sonderheft)

Artikel aus Theater der Zeit (TdZ 05.05.)

Lift (06.05.2005)

Der Spiegel (20.6.2005 Nr 25)

Stuttgarter Nachrichten (21.6.2005 Nr 140)

Hamburger Morgenpost (24.6.2005)

Stuttgarter Nachrichten (25.6.2005 Nr.144)

Stuttgarter Zeitung (25.6.2005 Nr.144)

Welt am Sonntag (26.6.2005 Nr.26)

Esslinger Zeitung (26.6.2005)

General - Anzeiger Bonn (28.6.2005)

 

Sommersemester 2004

PROJEKT "DSHAN"

Nach einem Roman von Andrej Platonow
Von Lothar Trolle

Eine Produktion der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart/ Schauspielschule

Juli 2004

Stab/ Besetzung

Autor....................................................Lothar Trolle
Regie...................................................Wolfram Apprich
Dramaturgie........................................Sebastian Huber
Bühne..................................................Anette Hachmann
Kostüme..............................................Ines Alda und Michaela Springer

Es spielen:
Barbara Behrendt, Thomas Hechelmann, Dorothea Lata, Karin Moog, Kathrin Schlomm, Julia Schmalbrok

Ort: Theater in der Heusteigstraße/ Stuttgart
(Heusteigstrasse 45; 70180 Stuttgart)

Uraufführung/ Premiere: 15. Juli 2004; Beginn: 20 Uhr
Vorstellungen: 16., 17., 18., 20., 21., 22. Juli; Beginn: 20 Uhr

Kartenreservierungen unter: 6490485 (Tonband)
Die reservierten Karten müssen spätestens eine halbe Stunde vor Beginn abgeholt werden!

Zum Stück

Das Stück "Dshan" wurde von Lothar Trolle ("Hermes in der Stadt") extra für diese Sommerproduktion geschrieben. Es handelt sich hierbei um eine Dramatisierung der gleichnamigen Erzählung von Andrej Platonow.

"Dshan" bedeutet übersetzt "glücksuchende Seele" und erzählt die fiktive Geschichte eines in der turkmenischen Wüste vergessenen Volkes.

Zur Bühne

Die Bühne besteht aus 10.000 leeren Wasserkästen, gesponsert von der Genossenschaft Deutscher Brunnen. Die aus den lindgrünen Wasserkästen konstruierte Kunstlandschaft formiert sich zu einer eigenen neuen Welt und ist eine abstrakte Übersetzung für Wüste, der Ort des Geschehens des Stückes.





Wintersemester 2003/2004

Schön ist die Jugend!

Eine szenographische Wanderung durch das letzte Jahrhundert.

Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Schauspielschule Stuttgart mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Bühnenbildklasse.

 

Premiere: 5. März 2004

Uraufführung

Regie: Hans-Ulrich Becker

Bühne: Ines Alda und Nikolaus Frinke

Kostüme: Ines Alda

Dramaturgie: Prof. Michael Hutmann

Es spielen: Aurel von Arx, Anne Diemer, Ricardo Frenzel, Picco von Groote, Patrick heppt, Annabel Leip, Johannes Schön, Stefan Wang

Gezeigt werden Szenen aus verschiedenen Theaterstücken des letzten Jahrhunderts, die sich mit dem Thema Jugend beschäftigen, wie: Wedekind „Frühlingserwachen“; Musil „Die Verwirrungen des Zöglings Törless“; Fleißer „Pioniere in Ingolstadt“; Bruckner „Krankheit der Jungend“; Borchert „Draußen vor der Tür“; bis hin zu Goetz: „Jeff Koons“. An diesem Theaterabend geht es um die verschiedenen Sichtweisen von Jugendlichen im Wandel der Zeit, von der Jahrhundertwende bis hin ins Jahr 2000: Ihre Wünsche, ihre Sehnsüchte, das erste Verliebt sein, der Umgang mit den Eltern, die Schwierigkeiten in der Schule sind Themen, die hier auf der Bühne dargestellt werden.

 

Sommersemester 2003

LSD

Uraufführung
Projekt mit René Pollesch

Premiere war am 11. Juli 2003 im Alten Landtag in Stuttgart in der Heusteigstrasse 45
weitere Vorstellungen am 12., 14., 16., 17. und 20. Juli jeweils 20 Uhr

Das Stück wird vom Staatstheater übernommen und hat dort am 31.10. 2003 Premiere.
Die Termine für weitere Vorstellungen sind dem kommenden Spielplan zu entnehmen.
Telefonischer Kartenvorverkauf Staatstheater Stuttgart - 0711 / 202090

Regie: René Pollesch
Dramaturgie: Sebastian Huber
Bühne und Kostüme: Indra Nauck und Michaela Springer

Es spielten:
Silja Bächli, Hanna Scheibe, Christian Brey, Kai Schumann

Das Projekt war eine Koproduktion der Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart

Das waren noch Zeiten unterm Marmeladenhimmel mit Lucy, die die Sonne im Auge hatte. Wenn es sie je gegeben hat, sind sie jedenfalls lange vorbei. Die Versprechen von Bewusstseinserweiterung, Transzendierung der bestehenden Verhältnisse, Weltflucht und neuer blauer Blume, die ökonomische Wehrkraftzersetzung durch ein sanft utopisches „and you’re gone“ sind verblasst und hervor tritt die Droge als käufliches Erlebnis, als Disneyland im Inneren des Körpers und als Teil des Survival Kits für den überforderten Städtebewohner (neben der blauen Wasserflasche und der Jahreskarte fürs Fitness-Studio). Getreu dem Pollesch-Satz „Die intensivsten Gefühle habe ich gekauft“ aus „SEX nach Mae West“ bearbeitet „LSD“ Drogen als Konsumgüter, als Erlebniskauf und Technologien des Selbst, mithilfe derer sich Kontrolle und Steuerung ins Innere der Körper verlängern lassen.






Zum zweiten Mal nach „Baudelaire“ von Hans Kresnik erarbeiten Studenten der Bühnenbild-klasse mit einem renommierten Regisseur ein Sommerprojekt in der Heusteigstraße. René Polleschs neues Stück für Stuttgart nach „Smarthouse® 1+2“ entsteht als Koproduktion mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart. Von dort kommt die Smarthouse-Besatzung Silja Bächli, Christian Brey, Hanna Scheibe und Kai Schumann und dorthin wird die Produktion nach der Uraufführung und den Sommerferien zurückkehren: ab November 2003 in den Zuschauerraum des Schauspielhauses.

Presse

Süddeutsche Zeitung vom 11.7. 2003 Au ja, wir spielen Tiger
LIFT Stuttgart Juliausgabe 2003
Stuttgarter Zeitung vom 14. 7. 2003 Theater als Kampf gegen die Illusion
Süddeutsche Zeitung vom 14. 7. 2003 Neues aus dem Irrenhäusle
Stuttgarter Nachrichten vom 14.7. 2003 Ein Fest der Monotonie
Spiegel Nr. 28 vom 7.7. 2003

Theater zu Gast in Mülheim - Staatstheater Stuttgart mit "LSD" von René Pollesch

LSD2Am 7. und 8. Februar 2004 gastiert das Staatstheater Stuttgart mit der Aufführung "LSD" von René Polleschum 19.30 Uhr in der Stadthalle Mülheim.

Das waren noch Zeiten unterm Marmeladenhimmel mit Lucy, die die Sonne im Auge hatte. Wenn es sie je gegeben hat, sind sie jedenfalls lange vorbei. Die Versprechen von Bewusstseinserweiterung, Transzendierung der bestehenden Verhältnisse, Weltflucht und neuer blauer Blume, die ökonomische Wehrkraftzersetzung durch ein sanft utopisches »and you're gone« sind verblasst und hervor tritt die Droge als käufliches Erlebnis, als Disneyland im Inneren des Körpers und als Teil des Survival Kits für den überforderten Städtebewohner (neben der blauen Wasserflasche und der Jahreskarte fürs Fitness-Studio). Getreu dem Pollesch-Satz »Die intensivsten Gefühle habe ich gekauft« aus »SEX nach Mae West« behandelt »LSD« Drogen als Konsumgüter, als Erlebniskauf und Technologien des Selbst, mithilfe derer sich Kontrolle und Steuerung ins Innere der Körper verlängern lassen.

LSD René Pollesch bekam für sein Stück "world wide web-slums" 2001 den Mülheimer Dramatikerpreis verliehen.

Regie: René Pollesch, Bühne und Kostüme: Indra Nauck, Michaela Springer,

Dramaturgie: Sebastian Huber

Es spielen: Silja Bächli, Hanna Scheibe; Christian Brey, Kai Schumann

Koproduktion mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Klasse Prof. Martin Zehetgruber

Eintrittskarten sind zum Preis von € 15,00 an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich (NRW-Ticket Hotline: 01 805 / 18 16 50).

Für Schülergruppen beträgt der Eintritt € 2,50 pro Nase.

 

Sommersemester 2003

René Pollesch zu Besuch in der Bühnenbildklasse im Frühjahr 2003

Zum zweiten Mal nach „Baudelaire“ von Hans Kresnik erarbeiten Studenten der Bühnenbild-klasse mit einem renommierten Regisseur ein Sommerprojekt in der Heusteigstraße. René Polleschs neues Stück für Stuttgart nach „Smarthouse® 1+2“ entsteht als Koproduktion mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart. Von dort kommt die Smarthouse-Besatzung Silja Bächli, Christian Brey, Hanna Scheibe und Kai Schumann und dorthin wird die Produktion nach der Uraufführung und den Sommerferien zurückkehren: ab November 2003 in den Zuschauerraum des Schauspielhauses.


René Pollesch zu Besuch in der
Bühnenbildklasse Prof. Zehetgruber

Die Gerechten von Albert Camus und Der Auftrag von Heiner Müller
Premiere am 20. Februar, 20 Uhr im Theatersaal der Heusteigstraße 45 in Stuttgart

Regie: Sebastian Hirn
Dramaturgie: Alexandra Althoff
Bühne und Kostüme: Irmela Schautz, Lucia Schautz

Es spielen: Kai Brecklinghaus, Philipp Engelhardt, Martin Eschenbach, Brigitte Urhausen


Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (Bühnenbildklasse Professor Zehetgruber) mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Abteilung Schauspiel und dem Schauspiel des Staatstheaters Stuttgart

Die neusten Ereignisse politischer und politisch-religiöser Anschläge, die Radikalisierung und die zunehmende Effizienz der Gewalt zur Durchsetzung von Ideen, lassen das romantisch-heldenhafte Bild von Revolution und deren Träger in einem anderen Licht erscheinen. Camus und Müller diskutieren in ihren beiden Stücken über Revolution, Terror und dessen Rechtfertigung. In Jamaika soll zur Zeit der französischen Revolution ein Sklavenaufstand entfacht werden. Im vorrevolutionären Rußland plant eine Terrorzelle einen Anschlag auf den Großfürsten. Die Utopie einer weltrevolutionären Befreiung ist die politische Zielsetzung der Umstürzler hier wie dort. Beide Stücke spiegeln die Krisenerfahrung des revolutionären Denkens von zwei extremen Standpunkten wider: Der bürgerliche Intellektuelle hat sich aus rationalen Erwägungen, aus Solidarität mit den Unterdrückten für die Revolution entschieden. Er besitzt die Möglichkeit des Rückzugs aus dem Kampf, die Möglichkeit zum Verrat an der Idee. Der Gedemütigte und Ausgebeutete hingegen hat keine Alternative zur Revolution. Sein Wille zur Veränderung der Verhältnisse ist von existentieller Notwendigkeit und vom Haß auf die bestehende Ordnung angetrieben. Er degradiert die bestehenden Wertvorstellungen und alle Einzelschicksale zu Werkzeugen einer abstrakten Gerechtigkeit. Schonungsloser Terror soll die Errichtung einer idealen Weltordnung einleiten.



Stuttgarter Zeitung: Was darf der gewaltsame Umsturz denn kosten?
Stuttgarter Nachrichten: Die Revolution frisst ihre Kinder
Stuttgarter Nachrichten: Die Voyeure der Revolution
Stuttgarter Nachrichten:
Süddeutsche Zeitung 26.02.2003: Zur ebenen Erde und im Untergrund

Sommersemester 2002

Baudelaire - Projekt

Die Bühnenbildklasse erarbeitete in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Studiengang Schauspiel das Projekt "Baudelaire" im Theatersaal der Heusteigstr. 45 Stuttgart.

Regie: Johann Kresnik

Premiere war am14.Juli um 19:30 Uhr 2002

Johann Kresnik, der mit seinem "choreographischen Theater" Tanz und Schauspiel zu einer einzigartigen Form von politischem Theater verbunden hat, entwickelte mit Studenten der Bühnenbildklasse an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste und den Studenten des Studiengangs Schauspiel von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart einen Abend über einen der bedeutendsten Einzelkämpfer der europäischen Moderne.derne.

 



(Charles Baudelaire)

Charles Baudelaire (1821-1867) ist einer der wichtigsten Anreger und frühesten Exponenten einer subversiven Moderne. Seine „Blumen des Bösen“, „dieses entsetzliche Buch“ in das er, seinem eigenen Bekunden nach, „mein ganzes Herz, meine ganze Zärtlichkeit, meine ganze Religion (verkleidet), meinen ganzen Hass“ legte, sind ein monumentaler Gegenentwurf zur modernen bürgerlichen Ordnung und den mit ihr verbundenen Wertvorstellungen. Der Trauer über die Verflüchtigung der Gegenwart setzt er eine Ästhetik des Plötzlichen entgegen, dem Bedeutungsverlust, der Auflösung des Individuums in der großstädtischen Masse einen rauschhaften Heroismus; auf das Brüchigwerden des christlich-humanistisch fundierten Weltbildes reagiert er – immer auf der Suche nach einem extremen Gegenstandpunkt - mit einem weltverneinenden Satanismus. Wo das Gute sich nicht mehr halten lässt, mithin falsch wird, findet sich vielleicht zuletzt noch im Bösen ein Rest Wahrheit: „Tief in das Unbekannte, Neues dort zu finden.“

Fotos vom Projekt

  
 

   

  

Beim "Baudelaire - Projekt" haben mitgewirkt

Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Schauspiel
Barbara Behrendt/ Marie Bues/ Stephanie Kämmer/ Karin Moog/ Niko Eleftheriadis/ Hubertus Grimm/ Johann Zürner/ Till Firit


Schüler der Schauspielschule "Live Act", Stuttgart
Nadja Harbeith/ Sabriye Kara/ Constance Klemenz/ Eva Maria Stumpf/ Björn Lenz/ Frank Neumann/ Kira Thomas/ Kathrin Kestler


Regie Hans Kresnik Textfassung Sebastian Huber Bühne und Kostüme Constanze Kümmel/ Julia Kurz/ Claudia Meinrenken/ Greta Moder/ Sabina Moncys/ Indra Nauck/ Ariane Scherpf/ Michaela Springer/ Irmela Schautz/ Lucia Schautz/ Nikolaus Frinke/ Sebastian Hannak/ Jan Jericho Musik Jens Schroth/ Marlon Schumacher/Martin Donner/ Slawomir Wojciechowski Regieassistenz Christina Mc Cormick Dramaturgieassistenz Katrin Ullmann Dramaturgiehospitanz Rudolf Hurth Inspizienz Nadine Klante/ Alex Schmidt Technik, Ton, Licht Siegfried Kalnbach/ Alex Schmidt Grafik, Plakat Kleon Medugorac/ Daniel Wiesmann
Verantwortlich Prof. Martin Zehtgruber/ Wiebke Trunk (künstelerische Assistentin)/ Herbert Kern (technischer Lehrer)/ Bettina Walter (Dozentin Kostüm)/ Sebastian Huber (Dozent Schauspieldramaturgie)/ Reinhard Traub (Dozent Licht)

Sonderausgabe

Bericht über die Baudelaure- Produktion im letzten Sommer in der Heusteigstraße von Jana Frank, Carolin Frick und Jutta Kuss (Seiten 6 bis 20)
Weitere Infos unter:
www.sonderausgabe.com

Pressestimmen

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