|
einführung aufnahme projekte lehrkörper studenten fragen weitere infos links was war was ist |
BESETZUNG
KLASSE Bühnen-, Set-, Kostümentwurf & Umsetzung, Regie- & Kamerassistenz, Ton, Location, Beamersteuerung, Catering
Stuttgarter Nachrichten 05.07.10
Sommerausstellung 2007: Präsentation der Modelle zu „Der Sturm“ von William Shakespeare, Tischarbeit im Sommersemester 2007 Ausstellungskonzept: Das Stück spielt auf einer Insel und beginnt mit einem großen Sturm, der das Leben der Protagonisten entscheidend verändern wird. Die Insel ist ein Ort der Träume, wie auch Alpträume und einige der Protagonisten sind dabei Gefangene an einem abgeschiedenen Ort. Oft befinden sich die Figuren in einem Zustand zwischen Traum und Realität, vor allem erscheinen gewöhnliche Dinge als erschreckend verfremdet - so wird auch der eigene Standpunkt durch den der anderen Figuren ständig relativiert. Die neue Situation der Menschen auf der Insel, losgerissen aus ihrem gewohnten Kontext, zwingt sie plötzlich ganz neu zu denken. Dieses Motiv wollen wir aufgreifen und unser Atelier mit Schaum füllen. Es soll dabei unverändert, also als ein als Atelier benutzter Raum erkennbar bleiben. Die Modelle ragen dabei sichtbar aus dem Schaum heraus und können durch die Fenster, von einem Gerüst aus, betrachtet werden. Im Prinzip wird die Konstellation des „Sturms“ somit auf das Atelier angewandt, der Raum, der auf den ersten Blick gewöhnlich scheint erfährt eine Verfremdung.
Sommersemester 2007 Von 12. bis 17. März fand ein Steggreifworkshop der Bühnenbildklasse und Regiestudenten der Klasse Prof. Christof Loy von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in Stuttgart statt. Der erste Kontakt, bei dem sich die Teams zusammen fanden war im Januar in Frankfurt. In Stuttgart wurden dann die gemeinsam erarbeiteten Konzeptionen zu Heinrich von Kleists "Prinz Friedrich von Homburg" und "Das Käthchen von Heilbronn" in Bühnenentwürfe umgesetzt. Die Präsentation der Arbeiten wird dann im Mai zusammen mit Prof. Loy und Prof. Zehetgruber in Frankfurt stattfinden
Sommerprojekt 2006 Zur Aufführung kommt ein Werk des griechischen Komponisten Georges Aperghis, der in Paris lebt. Seine höchst ungewöhnlichen „Récitations“ entstanden 1978-1979 und sind für eine weibliche Stimme geschrieben. Das Werk hat keine Handlung im herkömmlichen Sinn, Aperghis ließ sich inspirieren von der Alltagssprache, von dem, was hinter und neben dem Sprechen passiert, denn, wie er sagt: „Le plus important est toujours à côté...“ „Das Wichtigste geschieht immer nebenbei ...“ Georges Aphergis Recitations pour voix seule
Bühnenbildklasse : Theresia Fickus, Nikolaus Frinke, Elisa Limberg, Nora Neuhaus, Falko Nickel, Madeleine Schleich, Katharina Schlipf, Rimma Starodubzeva, Janina Thiel, Mari - Liis Tigasson, Thomas Unthan Verantwortlich: Prof. Martin Zehetgruber/ Susanne Gschwender (künstl. Mitarbeiterin)/ Herbert Kern (Technischer Lehrer) Kartenreservierungen : s.gschwender@abk-stuttgart.de oder Abendkasse Premiere: 08.07.06; Beginn: 21.30 Uhr Vorstellungen: 12.07.; 13.07.; 15.07.; 16.07 Beginn: 21.30 Uhr Theater der Kunstakademie Heusteigstraße 45, 70180 Stuttgart Eine Produktion der Staatlichen Akademie der Stuttgarter Nachrichten 12.07.06 Der Komponist Georges Aperghis (Text) „Von Natur aus neige ich zum Dialog“ (Text) Englische Biographie, Texte und Fotos zu einzelnen Werken Englische Erläuterungen zu „Récitations“ mit Klangbeispielen Werkverzeichnis und Verzeichnis der aktuellen Aufführungen von Aperghis
Sommersemester 2005 Gudrun Ensslin Regie Johann Kresnik es spielen : Sophie Lutz, Muriel Roth, Aliki Schäfer, Dorothee Sturz, Felix Frenken, Tobias Gondolf, Taner Sahintürk, Jaschar Sarabtchian Bühnenbildklasse : Ines Alda, Linda Braun, Andreas Becker, Jessica Dinger, Theresia Fickus, Nikolaus Frinke, Anette Hachmann, Christina Kainzbauer, Elisa Limberg, Nora Neuhaus, Katharina Schlipf, Michaela Springer, Rimma Starodubzeva, Janina Thiel, Mari - Liis Tigasson, Thomas Unthan Verantwortlich: Prof. Martin Zehetgruber/ Genia Enzelberger (wiss. Mitarbeiterin)/ Herbert Kern (Technischer Lehrer) Kartenreservierungen : g.enzelberger@abk-stuttgart.de oder Abendkasse Premiere: 23.06.05; Beginn: 20 Uhr Eine Produktion der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber unter Mitwirkung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Fachgruppe Schauspiel Artikel aus der bühnentechnischen rundschau Artikel aus Theater der Zeit (TdZ 05.05.) Stuttgarter Nachrichten (21.6.2005 Nr 140) Hamburger Morgenpost (24.6.2005) Stuttgarter Nachrichten (25.6.2005 Nr.144) Stuttgarter Zeitung (25.6.2005 Nr.144) Welt am Sonntag (26.6.2005 Nr.26) General - Anzeiger Bonn (28.6.2005)
Sommersemester 2004 PROJEKT "DSHAN" Nach einem Roman von Andrej Platonow Eine Produktion der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart/ Schauspielschule Juli 2004 Autor....................................................Lothar
Trolle Es spielen: Ort: Theater in der Heusteigstraße/ Stuttgart Uraufführung/ Premiere: 15. Juli 2004; Beginn: 20 Uhr Kartenreservierungen unter: 6490485 (Tonband) Zum Stück "Dshan" bedeutet übersetzt "glücksuchende
Seele" und erzählt die fiktive Geschichte eines in der turkmenischen
Wüste vergessenen Volkes. Zur Bühne Die Bühne besteht aus 10.000 leeren Wasserkästen, gesponsert von der Genossenschaft Deutscher Brunnen. Die aus den lindgrünen Wasserkästen konstruierte Kunstlandschaft formiert sich zu einer eigenen neuen Welt und ist eine abstrakte Übersetzung für Wüste, der Ort des Geschehens des Stückes. Wintersemester 2003/2004 Schön ist die Jugend! Eine szenographische Wanderung durch das letzte Jahrhundert. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit der Schauspielschule Stuttgart mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Bühnenbildklasse.
Premiere: 5. März 2004 Uraufführung Regie: Hans-Ulrich Becker Bühne: Ines Alda und Nikolaus Frinke Kostüme: Ines Alda
Dramaturgie: Prof. Michael Hutmann Es spielen: Aurel von Arx, Anne Diemer, Ricardo Frenzel, Picco von Groote, Patrick heppt, Annabel Leip, Johannes Schön, Stefan Wang Gezeigt werden Szenen aus verschiedenen Theaterstücken des letzten Jahrhunderts, die sich mit dem Thema Jugend beschäftigen, wie: Wedekind „Frühlingserwachen“; Musil „Die Verwirrungen des Zöglings Törless“; Fleißer „Pioniere in Ingolstadt“; Bruckner „Krankheit der Jungend“; Borchert „Draußen vor der Tür“; bis hin zu Goetz: „Jeff Koons“. An diesem Theaterabend geht es um die verschiedenen Sichtweisen von Jugendlichen im Wandel der Zeit, von der Jahrhundertwende bis hin ins Jahr 2000: Ihre Wünsche, ihre Sehnsüchte, das erste Verliebt sein, der Umgang mit den Eltern, die Schwierigkeiten in der Schule sind Themen, die hier auf der Bühne dargestellt werden.
Sommersemester 2003 LSD Uraufführung Premiere war am 11. Juli 2003 im Alten Landtag in Stuttgart
in der Heusteigstrasse 45 Das Stück wird vom Staatstheater übernommen und
hat dort am 31.10. 2003 Premiere. Regie: René Pollesch Es spielten: Das Projekt war eine Koproduktion der Bühnenbildklasse Prof. Martin Zehetgruber der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart Das waren noch Zeiten unterm Marmeladenhimmel mit Lucy, die die Sonne im Auge hatte. Wenn es sie je gegeben hat, sind sie jedenfalls lange vorbei. Die Versprechen von Bewusstseinserweiterung, Transzendierung der bestehenden Verhältnisse, Weltflucht und neuer blauer Blume, die ökonomische Wehrkraftzersetzung durch ein sanft utopisches and youre gone sind verblasst und hervor tritt die Droge als käufliches Erlebnis, als Disneyland im Inneren des Körpers und als Teil des Survival Kits für den überforderten Städtebewohner (neben der blauen Wasserflasche und der Jahreskarte fürs Fitness-Studio). Getreu dem Pollesch-Satz Die intensivsten Gefühle habe ich gekauft aus SEX nach Mae West bearbeitet LSD Drogen als Konsumgüter, als Erlebniskauf und Technologien des Selbst, mithilfe derer sich Kontrolle und Steuerung ins Innere der Körper verlängern lassen. Zum zweiten Mal nach Baudelaire von Hans Kresnik erarbeiten Studenten der Bühnenbild-klasse mit einem renommierten Regisseur ein Sommerprojekt in der Heusteigstraße. René Polleschs neues Stück für Stuttgart nach Smarthouse® 1+2 entsteht als Koproduktion mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart. Von dort kommt die Smarthouse-Besatzung Silja Bächli, Christian Brey, Hanna Scheibe und Kai Schumann und dorthin wird die Produktion nach der Uraufführung und den Sommerferien zurückkehren: ab November 2003 in den Zuschauerraum des Schauspielhauses. Presse Süddeutsche Zeitung vom 11.7.
2003 Au ja, wir spielen Tiger
Sommersemester 2003 René Pollesch zu Besuch in der Bühnenbildklasse im Frühjahr 2003 Zum zweiten Mal nach Baudelaire von Hans Kresnik erarbeiten Studenten der Bühnenbild-klasse mit einem renommierten Regisseur ein Sommerprojekt in der Heusteigstraße. René Polleschs neues Stück für Stuttgart nach Smarthouse® 1+2 entsteht als Koproduktion mit dem Schauspiel Staatstheater Stuttgart. Von dort kommt die Smarthouse-Besatzung Silja Bächli, Christian Brey, Hanna Scheibe und Kai Schumann und dorthin wird die Produktion nach der Uraufführung und den Sommerferien zurückkehren: ab November 2003 in den Zuschauerraum des Schauspielhauses.
Die Gerechten von Albert Camus und Der
Auftrag von Heiner Müller Regie: Sebastian Hirn Es spielen: Kai Brecklinghaus, Philipp Engelhardt, Martin Eschenbach, Brigitte Urhausen
Die neusten Ereignisse politischer und politisch-religiöser Anschläge, die Radikalisierung und die zunehmende Effizienz der Gewalt zur Durchsetzung von Ideen, lassen das romantisch-heldenhafte Bild von Revolution und deren Träger in einem anderen Licht erscheinen. Camus und Müller diskutieren in ihren beiden Stücken über Revolution, Terror und dessen Rechtfertigung. In Jamaika soll zur Zeit der französischen Revolution ein Sklavenaufstand entfacht werden. Im vorrevolutionären Rußland plant eine Terrorzelle einen Anschlag auf den Großfürsten. Die Utopie einer weltrevolutionären Befreiung ist die politische Zielsetzung der Umstürzler hier wie dort. Beide Stücke spiegeln die Krisenerfahrung des revolutionären Denkens von zwei extremen Standpunkten wider: Der bürgerliche Intellektuelle hat sich aus rationalen Erwägungen, aus Solidarität mit den Unterdrückten für die Revolution entschieden. Er besitzt die Möglichkeit des Rückzugs aus dem Kampf, die Möglichkeit zum Verrat an der Idee. Der Gedemütigte und Ausgebeutete hingegen hat keine Alternative zur Revolution. Sein Wille zur Veränderung der Verhältnisse ist von existentieller Notwendigkeit und vom Haß auf die bestehende Ordnung angetrieben. Er degradiert die bestehenden Wertvorstellungen und alle Einzelschicksale zu Werkzeugen einer abstrakten Gerechtigkeit. Schonungsloser Terror soll die Errichtung einer idealen Weltordnung einleiten. Stuttgarter
Zeitung: Was darf der gewaltsame Umsturz denn kosten? Sommersemester 2002 Baudelaire - Projekt Die Bühnenbildklasse erarbeitete in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Studiengang Schauspiel das Projekt "Baudelaire" im Theatersaal der Heusteigstr. 45 Stuttgart. Regie: Johann Kresnik Charles Baudelaire (1821-1867) ist einer der wichtigsten
Anreger und frühesten Exponenten einer subversiven Moderne. Seine „Blumen
des Bösen“, „dieses entsetzliche Buch“ in das er, seinem eigenen Bekunden
nach, „mein ganzes Herz, meine ganze Zärtlichkeit, meine ganze Religion
(verkleidet), meinen ganzen Hass“ legte, sind ein monumentaler Gegenentwurf
zur modernen bürgerlichen Ordnung und den mit ihr verbundenen Wertvorstellungen.
Der Trauer über die Verflüchtigung der Gegenwart setzt er eine Ästhetik
des Plötzlichen entgegen, dem Bedeutungsverlust, der Auflösung des Individuums
in der großstädtischen Masse einen rauschhaften Heroismus; auf das Brüchigwerden
des christlich-humanistisch fundierten Weltbildes reagiert er – immer
auf der Suche nach einem extremen Gegenstandpunkt - mit einem weltverneinenden
Satanismus. Wo das Gute sich nicht mehr halten lässt, mithin falsch
wird, findet sich vielleicht zuletzt noch im Bösen ein Rest Wahrheit:
„Tief in das Unbekannte, Neues dort zu finden.“ Fotos vom Projekt Beim "Baudelaire - Projekt" haben mitgewirkt Studenten der Hochschule für Musik und Darstellende
Kunst Stuttgart, Studiengang Schauspiel
Pressestimmen Stuttgarter
Zeitung vom 13. juli |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| to top of page |